Nettoertrag steigern mit Hilfe von KI‑Selektionen
Bei jeder Kampagne geht viel Geld verloren, weil Menschen angeschrieben werden, die nicht spenden. Unsere KI, gemeinsam mit der Creativ Software AG und der ETH Zürich in der Schweiz entwickelt, hilft, unwahrscheinliche Adressaten auszufiltern und so den Nettoertrag von Kampagnen merklich zu erhöhen.
KI-Selektionen: schnell und treffsicher zu effektiveren Fundraising-Kampagnen
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Maximaler Nettoertrag durch weniger Streuverlust
Die KI identifiziert gezielt jene Personen, bei denen eine Spendenreaktion am wahrscheinlichsten ist und filtert weniger erfolgversprechende Adressen aus.
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Über 150 Faktoren sorgen für eine treffsichere, datenbasierte Selektion.
Unsere KI verarbeitet eine Vielzahl von Merkmalen: Spendenverhalten, Lebensphase, Interessen, Themenaffinität, Gestaltung des Mailings u.v.m.
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Höhere Bindungsrate der Spender:innen
Durch relevantere Ansprache und eine bessere Zielgruppenauswahl steigt nicht nur die Erstreaktion, sondern auch die langfristige Bindung.
Ablauf einer KI‑Selektion
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Einführungsprojekt
Ihr bereitet eure Daten vor (oder wir übernehmen das). Ein sauberer, strukturierter Datenbestand ist die Voraussetzung für das Projekt.
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Prognosen
Die KI berechnet für jeden Datensatz einen Spenden-Score.
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Ergebnisse
Wir beantworten eure Fragen und unterstützen bei der Selektion der optimalen Zielgruppe.
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Kampagnen-Start
Ihr startet eine erfolgreiche Kampagne mit einer optimierten Selektion.
FAQs
Hier findet Ihr die häufigsten Fragen – und unsere Antworten. Ist eure Frage nicht dabei? Dann kontaktiert uns gern!
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Was sind KI-optimierte Selektionen und wie helfen sie mir?
Mit KI-gestützten Selektionen analysieren wir eure Daten, um aus der Vergangenheit gute Spendenprognosen für die Zukunft zu erstellen und die besten Zielgruppen für eure Kampagnen zu identifizieren.
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Unterscheidet die KI zwischen Einzelspenden und Dauerspenden?
Ja, die KI weiss genau, welche Art von Mitgliedschaft vorliegt und berücksichtigt diese Unterscheidung bei der Auswahl der Spender:innen.
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Wie kann man sich den Output der KI-Selektion vorstellen?
Der Output besteht aus einer Liste von Spender:innen, die mit der höchsten Wahrscheinlichkeit auf eine Ansprache reagieren. Diese Daten können einfach in dein bestehendes CRM importiert werden.
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Wie viele Datensätze werden benötigt, um ein Scoring zu validieren?
Für eine valide Scoring-Analyse empfehlen wir eine aktuelle Selektion von 40.000 – 50.000 Adressen.
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Ab wann kann ich mit ersten Ergebnissen rechnen?
Sobald ihr eure Daten bereitgestellt habt, können wir mit der Analyse beginnen. Der gesamte Prozess vom Startprojekt bis zum Output dauert in der Regel nur wenige Wochen.
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Wie funktioniert die Optimierung der KI? Lernt sie selbstständig dazu?
Ja, unsere KI ist lernfähig. Sie kann die tatsächlichen Reaktionen auf Mailings analysieren und daraus Muster erkennen und die Modelle laufend verbessern.
Wichtig: Die KI startet nicht bei null, sondern greift auf Bestandsdaten zurück. Das heisst: Auch bei einer ersten Selektion nutzt sie vorhandene historische Daten. Mit jeder Kampagne wird sie durch Feedback aus echten Ergebnissen besser.
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Wie steht es um die Historisierung? Merkt sich die KI vergangene Ergebnisse?
Ja, aber nicht im Sinne eines statischen Scores. Die KI berechnet bei jeder neuen Selektion den Score neu auf Grund der Merkmale des Mailings (Zeitpunkt, Thema, Emotionalität, Gestaltung, Beilage usw.). Frühere Kampagnenergebnisse fließen dabei in die Optimierung der Modelle ein – aber der Score ist immer dynamisch.
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Wie funktioniert die KI?
Unsere KI basiert auf analytischen Modellen und nutzt keine generativen Algorithmen. Sie lernt aus den Daten und erstellt Prognosen, die dann mit den tatsächlichen Ergebnissen verglichen werden, um stetig präziser zu werden.
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Was unterscheidet die KI-Lösung vom klassischen RFM-Modell?
Das RFM-Modell (Recency, Frequency, Monetary) basiert auf drei festen Kriterien: Wann wurde zuletzt gespendet, wie häufig wurde gespendet und in welcher Höhe.
Dieses Modell ist zwar bewährt, bleibt aber regelbasiert und kann keine komplexen Zusammenhänge abbilden.
Unsere KI hingegen bezieht zusätzliche Einflussfaktoren ein: Thema und Emotionalität des Mailings, Merkmale der Spender:innen wie Alter, Lebensphase oder Interessen und historische Reaktionen auf bestimmte Kampagnen.
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Warum eine eigene KI-Lösung, statt eine bestehende Lösung (z. B. von Salesforce) nutzen?
Grosse Plattformen wie Salesforce entwickeln Lösungen für möglichst viele Branchen – breit, aber weniger tief. Unsere Lösung ist gezielt für gemeinnützige Organisationen entwickelt:
- mit konkretem Fokus auf Use Cases wie Mailing-Selektionen
- trainiert auf anonymisierten Fundraising-Daten aus dem NPO-Umfeld
- mit fundiertem Domänenwissen durch unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Branche
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Wie wird mit dem Thema Datenschutz umgegangen?
Datenschutz ist zentral. Wir halten uns streng an die DSGVO sowie an die Regelungen in der Schweiz. Die Daten werden pseudonymisiert verarbeitet – also ohne Name, Adresse oder andere identifizierende Merkmale. Die KI sieht nur strukturierte Datenpunkte (z. B. Spendenhistorie, Altersspanne, Reaktionen auf Mailings).
Das Ergebnis ist ein Score für die Wahrscheinlichkeit einer Spende (und ggf. die erwartete Höhe). Auf Basis dieses Scores könnt ihr entscheiden, ab wann angeschrieben wird. Dieses Vorgehen ist vergleichbar mit Scoring-Modellen im Bankenbereich.
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Kann man die Entscheidung der KI beeinflussen?
Ja. Es gibt mehrere Möglichkeiten: ihr könnt Blacklist- oder Whitelist-Regeln hinterlegen, der Schwellenwert, ab dem angeschrieben wird, könnt ihr individuell einstellen. Zudem kann man z. B. bestimmte Zielgruppen unabhängig vom Score immer ein- oder ausschließen.
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Laufen nicht irgendwann alle NPOs Gefahr, dieselben Personen anzuschreiben?
Nein. Eure Daten bleiben ausschliesslich bei euch. Das KI-Modell ist mandantensicher, d. h. es wird keine Adresse oder Information zwischen Organisationen geteilt. Außerdem hängt der Score stark vom Mailing-Thema ab: derselbe Spendende kann bei einer Umweltkampagne ganz anders reagieren als bei einer Katastrophenhilfeaktion.
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Wie läuft der Prozess ab?
Ihr startet wie gewohnt mit der Selektion im SEXTANT oder Kaleido. Optional gebt Ihr bestimmte Regeln oder Einschränkungen mit (z. B. Themen, Ausschlüsse). Die KI liefert eine Exportdatei mit Scores für jeden Datensatz. Ihr entscheidet: Wer wird angeschrieben – abhängig vom Score und eurer Zielsetzung.
Bereit euren Nettoertrag mit Hilfe von KI zu steigern?