Ausgangspunkt
Das Quinoa-Bildungskonzept wurde 2013 in Berlin ins Leben gerufen mit dem Ziel, nicht nur schulische Abschlüsse, sondern echte Zukunftsperspektiven zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen individuelle Förderung durch Tutorien, Sprachförderung, verstärkte Berufsorientierung, digitale Lernformate und eine enge Begleitung auch nach dem Abschluss.
Nach der erfolgreichen Gründung der ersten Quinoa-Schule 2014 in Berlin war schnell klar: Dieses Konzept hat Potenzial für mehr. Zudem belegt die von der RAG–Stiftung zur Gründung einer Quinoa-Schule in Herne durchgeführten SROI-Studie: das Bildungskonzept schafft einen echten gesellschaftlichen Mehrwert in Form eine Sozialrendite von mind. 2,03 bis max. 4,63 € investiertem Euro aufgrund besserer Integration in den Arbeitsmarkt und Reduktion von Kosten für Transferleistungen sowie Kosten der Strafverfolgung.
Der Schulträger konnte 2021 von der Stadt Herne ein geeignetes Schulgebäude anmieten und so konnte die Quinoa-Schule Herne nach Einreichen des Genehmigungsantrags zum Schuljahr 2022/23 ihre Türen öffnen.
Bereits im dritten Jahr erreichten alle Schüler:innen den Hauptschulabschluss der 9. Klasse. Einige fanden den Weg in duale Ausbildungsprogramme, weitere streben jetzt die Abschlüsse der 10. Klasse an.
Zur Besonderheit der Quinoa-Schule gehört, dass Schüler:innen individuell auf Basis ihres Bedarfs gefördert werden. Dazu gehören ausserunterrichtliche kreative lebens- und praxisnahe Projekte zur Persönlichkeits- und Identitätsbildung. Hier erleben Schüler:innen erstmals ihre positive Selbstwirksamkeit. Sie erkennen den Zusammenhang zwischen akademischem Lernen und ihrem Leben und entwickeln so Interesse für akademisches Lernen.
Für eine spendenfinanzierte Schule wie Quinoa ist Fundraising nicht nur Mittelbeschaffung, sondern Beziehungsarbeit. Insbesondere bei der Akquise und Pflege von Grossspender:innen setzen die Verantwortlichen auf individuelle Ansprache, persönliche Kommunikation und vollständige Transparenz.
Eine sehr persönliche Spender:innenbeziehung ist uns enorm wichtig, sie ist die Grundlage für erfolgreiches Großspendenfundraising
Die Einstellung des Fundraisers führte Anfang 2025 dazu, dass eine Salesforce-Lösung eingeführt wurde. Es gab aus früheren Beschäftigungen bereits positive Erfahrungen mit Salesforce.
Prozess: Kaleido von Anfang an mitgedacht
Die Einführung verlief schnell und reibungslos: In weniger als 30 Tagen war das neue CRM-System schon implementiert. Diese zügige Umsetzung hat zwei Gründe: Zum einen sorgt der standardisierte Kaleido:START-Prozess in Kombination mit dem vorkonfigurierten Kaleido-Produktanteil für einen kurzen Time-to-Value, was die ANT deutlich von klassischen Salesforce-Partnern unterscheidet. Zum anderen wurde kein Altsystem ersetzt, sodass keine Datenmigration notwendig war.
Die persönliche Projektleitung der ANT begleitete die Umsetzung und sorgte für einen schnellen Start.
Support? War sehr gut!
Erste Ergebnisse
Schon nach kurzer Zeit zeigt sich der Mehrwert im Alltag, so berichtet Achim Karatas:
- Kampagnenplanung & Monitoring: «Endlich kann ich Kampagnen anlegen und sie monitoren, was sehr wichtig für die Auswertung ist. So können wir jetzt Kampagnen wie z.B. Aktionen der «Afrobatic Entertainment Group» zur Persönlichkeitsbildung und -stärkung auswerten»
- Zweckbindung transparent steuern: «Wir haben für freie und zweckgebundene Spenden sowie Bußgelder eigene Mittelverwendung und es auf einen Blick für Berichtswesen ziehen können.»
- Fundraising-Dokumentation im Griff: «Außerdem ist es gut, dass ich jetzt im Kontakt die wichtigen Unterlagen wie Logos, Fördervereinbarungen sowie wichtige Informationen für alle verwertbar hinterlegen kann.»
Fazit
Ob und welche weiteren Kaleido-Tools wir benötigen, hängt davon ab, wie wir uns entwickeln. Das Schöne an Kaleido ist: es wird unsere Skalierung begleiten.
Die Quinoa-Schule Herne zeigt, wie sich Bildung und Fundraising auf moderne Weise verbinden lassen: Wer Wirkung erzielen will, braucht nicht nur Herzblut, sondern auch die richtigen digitalen Werkzeuge. Kaleido bietet hier eine solide Grundlage für nachhaltige Grossspender:innen Beziehungen und transparente Mittelverwendung.